Die Hochschule
Für 5.300 Studierende sowie 500 Mitarbeitende in einem interdisziplinären Umfeld von ingenieur-, wirtschafts-, gesundheits- und humanwissenschaftlichen Fächern bietet die Hochschule beste Studien- und Arbeitsbedingungen an den Standorten Magdeburg und Stendal. Wir stehen für ein familienfreundliches und gesundheitsförderndes Arbeitsumfeld mit flexiblen Arbeitszeiten, effektiven Fortbildungsmöglichkeiten und Sozialleistungen des öffentlichen Dienstes.
Ihr Kontakt
Prof. Dr.-Ing. Stefanie Schubert-Polzin
Tel.: 0391 / 886 - 4985
E-Mail: stefanie.schubert-polzin@h2.de
Werden Sie Teil unseres Teams!
Mit dem Ausbau von Wasserstoff, Ammoniak, Methanol und weiteren erneuerbaren Energieträgern entstehen neue und teilweise schwer einschätzbare Schadenslagen für Feuerwehren und andere Akteure der Gefahrenabwehr – sowohl an Land als auch auf dem Wasser. Vor diesem Hintergrund soll im Rahmen einer gemeinsamen Machbarkeitsstudie der drei WIR!-Bündnisse „CAPTN Energy“, „UAM InnoRegion SH“ und „Feuerwehr der Zukunft“ untersucht werden, wie gut Betreiber und Akteure der Gefahrenabwehr auf mögliche Gefahrenlagen vorbereitet sind und wie ihre Zusammenarbeit und Vernetzung ausgestaltet ist.
Ziel der Machbarkeitsstudie ist es, den aktuellen Stand der Vorbereitung und Zusammenarbeit von Betreibern, Feuerwehren, Fachämtern und weiteren relevanten Akteuren zu erfassen und zu bewerten. Dabei werden die Schnittstellen zwischen Energielogistik, Technologieeinsatz und Einsatzpraxis analysiert, bestehende Einsatzkonzepte und Strategien der Gefahrenabwehr untersucht sowie technologische und regulatorische Rahmenbedingungen berücksichtigt. Auf dieser Grundlage sollen bestehende Lücken und konkrete Forschungs- und Entwicklungsbedarfe identifiziert werden, um daraus einen Projektantrag für ein anschlussfähiges Folgeprojekt abzuleiten.
Die Hochschule Magdeburg-Stendal bringt dabei insbesondere die Perspektive der Gefahrenabwehr ein und stellt sicher, dass die Ergebnisse der Machbarkeitsstudie an den Anforderungen und Bedürfnissen der Einsatzpraxis ausgerichtet sind.
Ihre neue Herausforderung
- Erhebung und Bewertung des Ist-Stands der Gefahrenvorbereitung sowie Analyse der Zusammenarbeit und Vernetzung von Betreibern, Feuerwehren, Fachämtern und weiteren Akteuren der Gefahrenabwehr
- Analyse und Validierung von Einsatzszenarien entlang von Energielogistikketten (insbesondere Wasserstoff und Ammoniak) an Land und auf dem Wasser sowie Bewertung bestehender Einsatzkonzepte, technologischer und regulatorischer Rahmenbedingungen und Identifikation von Transferlücken
- Ermittlung der Anforderungen von Einsatzkräften mittels Experteninterviews, Befragungen, Prozessanalysen und Workshops sowie Ableitung und Priorisierung praxisrelevanter Handlungs- und Forschungsbedarfe
- Abstimmung mit den Verbundpartnern CAU Kiel und HAW Kiel, Mitwirkung an Projektmeilensteinen sowie wissenschaftliche Aufbereitung der Ergebnisse und Ausarbeitung eines Projektantrags für ein anschlussfähiges Folgeprojekt
Sie bringen mit
- erfolgreich abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium (Master oder Universitätsdiplom), fachrichtungsunabhängig
- Erfahrung mit wissenschaftlichen Analysemethoden sowie Fähigkeit, komplexe interdisziplinäre Sachverhalte strukturiert zu analysieren, zu bewerten und zu priorisieren
- Erfahrung in der Konzeption und Moderation von Workshops sowie in der wissenschaftlichen Dokumentation, Berichterstattung und möglichst in der Entwicklung von Forschungsprojekten und der Erstellung von Projektanträgen
- Von Vorteil: Kenntnisse im Brand- und Katastrophenschutz, im Umgang mit Gefahrstoffen und neuen Energieträgern (z. B. Wasserstoff) sowie zu Drohnen, Sensorik und Lagebildsystemen. Ebenfalls von Vorteil ist Einsatzerfahrung als aktives Mitglied der Feuerwehr oder einer Hilfsorganisation
Wir freuen uns über Ihre aussagekräftige Bewerbung mit Zeugnissen, Referenzen und Nachweisen Ihrer beruflichen
Expertise bis zum 07.11.2026.
Bitte nutzen Sie für Ihre Bewerbung unser Online-Bewerberportal.